Pressemeldung

26. August 2010

Brau Holding International verbessert Profitabilität trotz leicht rückläufigem Absatz

Top-Marke Paulaner mit deutlichem Wachstum im In- und Ausland. Profitabilität der gesamten Gruppe trotz rückläufiger Absatzzahlen bei Regionalmarken verbessert.

Mit einem Rückgang des Bierausstoßes über alle Marken um 1,5 Prozent haben sich die Brauereien der Brau Holding International im ersten Halbjahr 2010 ähnlich entwickelt wie der Gesamtmarkt. Im Inland lag die Brauereigruppe 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Auslandsgeschäft der Brau Holding International wuchs dagegen deutlich mit einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Deutliches Wachstum mit Top-Marke Paulaner

Paulaner, der Top-Marke der Brau Holding International, gelang es, gegen den Markttrend deutlich zu wachsen. Paulaner Weißbier legte im Inland im ersten Halbjahr um 7,8 Prozent zu. Im Ausland erzielte Paulaner Weißbier sogar ein Wachstum von 17,4 Prozent. Besonderer Wachstumstreiber war Paulaner Hefe-Weißbier Alkoholfrei, das im ersten Halbjahr insgesamt um mehr als 40 Prozent wuchs. Die gesamte Paulaner Brauerei Gruppe, zu der auch die Marken Hacker-Pschorr, AuerBräu, Hopf sowie Thurn & Taxis gehören, lag zum Halbjahr mit 5,2 Prozent im Plus.

Juli für Paulaner bester Monat der Brauereigeschichte

Das dynamische Wachstum der Marke Paulaner konnte im Juli sogar noch fortgesetzt werden. Der Monat Juli war mit einem Ausstoß von über 300.000 Hektolitern der beste Monat seit Bestehen der Paulaner Brauerei.

Regionalmarken unter erhöhtem Wettbewerbsdruck

Die Marken der Kulmbacher Gruppe und der Südwest Gruppe konnten sich nicht vom negativen Markttrend abkoppeln. Zwar erholten sich die Absätze im Juni, aber die negative Entwicklung der durch schlechtes Wetter geprägten Monate Januar bis Mai konnte damit nicht aufgeholt werden. Für die Regionalmarken war der starke Wettbewerb anderer Marken mit aggressiven Preisen im Handel und einer hohen Aktionsfrequenz deutlich spürbar. Eigene Preiserhöhungen im Vorjahr sowie eine geringere Aktionsfrequenz im Vergleich zum Wettbewerb haben zu einem Verlust von Absätzen geführt. Trotz der teilweise negativen Absatzentwicklung konnte die Profitabilität in den Brauereien der Brau Holding International verbessert werden. „Wir sind mit der Brau Holding International auf Kurs. Wertigkeit und Markenpflege haben für uns absolute Priorität. Unsere Wachstumsstrategie mit unserer Top-Marke Paulaner im Inland und im Export geht voll auf“, kommentiert Roland Tobias, Sprecher der Geschäftsführung der Brau Holding International, die Halbjahresbilanz.

Über die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA

Die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA ist der stärkste Verbund regionaler Brauereien und eine der größten Brauereigruppen Deutschlands. Zu ihr gehören die Paulaner Brauerei Gruppe (Paulaner, Hacker-Pschorr, Thurn und Taxis, AuerBräu, Hopf), 63 Prozent der Kulmbacher Gruppe (Kulmbacher, Mönchshof, EKU, Kapuziner, Sternquell, Würzburger Hofbräu, Scherdel, Braustolz, Bad Brambacher) sowie die Südwest Gruppe (Fürstlich Fürstenbergische Brauerei, Privatbrauerei Hoepfner, Privat-Brauerei Schmucker). Die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA ist ein Joint Venture der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 Prozent) mit Heineken NV (49,9 Prozent). Neben dem Geschäftsfeld Getränke ist die Schörghuber Unternehmensgruppe auch in den Bereichen Hotel, Flugzeugleasing sowie Bauen & Immobilien unternehmerisch tätig. www.brauholdinginternational.de.

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